Du greifst zu, und ein stechender Schmerz zieht von der Innenseite des Ellenbogens den Unterarm hinab. Die volle Einkaufstasche, der Klimmzug, das Zudrehen einer Flasche – plötzlich sind das die Bewegungen, um die du herumplanst.
Lesezeit 7 Minuten·zuletzt aktualisiert im August 2026
Typisch. Der Zug am Ansatz besteht auch dann, wenn du den Arm gar nicht benutzt.
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Alles auf dieser Seite bezieht sich auf muskuläre Überlastung. Bei diesen Zeichen erst abklären lassen:
Der Golferellenbogen ist der Zwilling des Tennisellenbogens – derselbe Vorgang, nur an der Innenseite. Dort, am inneren knöchernen Höcker, setzen die Muskeln an, die Handgelenk und Finger beugen. Also die Greifmuskulatur.
Und die ist bei ganz anderen Tätigkeiten im Dauereinsatz als beim Tennisarm:
Die Beuger werden fest und kürzer, ziehen dauerhaft an ihrem kleinen Ansatzpunkt, und der Körper meldet das als Schmerz – bevor die Sehne wirklich Schaden nimmt.
Ein Unterschied zum Tennisarm ist wichtig: Direkt hinter dem inneren Ellenbogenhöcker verläuft der Ellennerv in einer knöchernen Rinne, unmittelbar unter der Haut – das ist der „Musikantenknochen". Wenn zum Schmerz ein anhaltendes Kribbeln in kleinem Finger und Ringfinger dazukommt, geht es nicht mehr nur um den Sehnenansatz. Das gehört angesehen.
Alle drei öffnen die Beugemuskulatur an der Unterarm-Innenseite.
Arbeite auf der Innenseite des Unterarms – und spar den Bereich direkt hinter dem Ellenbogenhöcker aus, dort liegt der Nerv ungeschützt.
Bei einem chronischen Golferarm ist das Gewebe oft so fest, dass Dehnen allein nicht mehr ausreicht. Dann senkt eine manuelle Behandlung die Grundspannung so weit, dass die Übungen wieder greifen. Mehr zum Gesamtbild im großen Ratgeber.
„Die Behandlung war sehr professionell und ich habe mich rundum wohlgefühlt. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und ist genau auf mich und meine Bedürfnisse eingegangen. Ich bin sehr froh, mich mit meinen Rückenschmerzen an ihn gewandt zu haben.“
Nadine Ve · 5 von 5 Sternen · Google-Bewertung, 30.11.2019★★★★★4,9 von 5·124 Bewertungen
Die meisten greifen deutlich fester zu, als nötig wäre – Werkzeug, Hantel, Lenkrad. Prüf das bewusst: Reicht die Hälfte der Kraft auch? Meistens ja. Dickere Griffe helfen zusätzlich, weil sie die Finger weniger stark krümmen.
Eine Tasche am ausgestreckten Arm zu halten, hält die Beuger minutenlang unter Volllast. Rucksack statt Tasche, oder die Last häufiger wechseln. Bei schweren Sachen: mit der ganzen Hand von unten stützen statt mit den Fingern von oben greifen.
Bei Greiftätigkeiten jede Stunde zwei Minuten die Beugerdehnung. Bei akutem, stechendem Schmerz kühlen (höchstens 15 Minuten, nie direkt auf der Haut), bei chronischem, dumpfem Schmerz wärmen vor dem Dehnen.
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