Schmerz im unteren Rücken kommt fast immer aus Muskeln und Faszien – aber eben nicht immer. Drei einfache Selbsttests grenzen ein, ob deine Nieren im Spiel sind.
Lesezeit 8 Minuten·aktualisiert im Oktober 2026
Geprüft von Rocco Zühlke, Rückenexperte in Berlin-Mitte
Diese Zeichen dulden keinen Aufschub:
Akute Warnzeichen gehören in ärztliche Hand – mit allem anderen bist du bei uns richtig.
Der Bewegungstest ist der aussagekräftigste der drei. Muskulärer Schmerz ändert sich mit der Bewegung, Organschmerz nicht. Mit genau dieser Frage beginnt auch jede Untersuchung bei uns in der Praxis.
Pyelonephritis
Nephrolithiasis
Bis zur ärztlichen Abklärung
Bleibt der Klopftest ruhig, sieht der Urin normal aus und ist der Schmerz bewegungsabhängig – er verändert sich also, sobald du dich vorbeugst oder drehst –, spricht das klar für den Rücken. Und das ist die gute Nachricht: Flankenschmerzen dieser Art kommen fast immer aus Muskeln, Faszien und Gelenken. Eine Verspannung statt eines Nierenproblems – und die lässt sich behandeln.
Dafür gibt es erfahrungsgemäß viele Ursachen, und selten ist es nur eine. In der Praxis sehen wir am häufigsten:
Von außen sehen sich diese Ursachen oft zum Verwechseln ähnlich, und häufig wirken mehrere zusammen. Am sichersten findet sie deshalb ein Rückenexperte in einer Untersuchung – nicht ein weiterer Selbsttest.
Mehr zu den einzelnen Beschwerdebildern steht im Ratgeber Rückenschmerzen – etwa zu Schmerzen im unteren Rücken, im oberen Rücken oder zu chronischen Rückenschmerzen.
Rückenschmerz verrät selten von selbst, woher er kommt. Deshalb beginnt jede Behandlung bei uns mit einer gründlichen Untersuchung – und nicht mit einem Standardprogramm.
Seit wann, wobei, wie fühlt es sich an? Deine Geschichte grenzt die Ursache oft schon stark ein.
Welche Bewegungen lösen den Schmerz aus, welche lindern ihn? Derselbe Gedanke wie beim Bewegungstest oben – nur viel genauer.
Mit den Händen finden wir die Stellen, an denen Muskeln und Faszien unter zu hoher Spannung stehen. Dort setzt die Behandlung an.
Wir untersuchen, stellen unsere Diagnose und behandeln eigenverantwortlich – in aller Regel schon im ersten Termin. Du gehst also nicht nur mit einer Einschätzung nach Hause, sondern mit einer ersten Behandlung – je nach Befund etwa nach Liebscher & Bracht – und mit Übungen, die du sofort selbst machen kannst.
Viele kommen mit einem MRT-Befund zu uns – und mit großer Sorge. Zur Einordnung: Nicht jeder Befund im Bild erklärt auch den Schmerz. Veränderungen an den Bandscheiben finden sich bei sehr vielen Menschen, auch bei solchen, die gar keine Beschwerden haben.
Entscheidend ist deshalb, woher dein Schmerz wirklich kommt: von der Bandscheibe selbst oder von der Spannung in Muskeln und Faszien rund um die Wirbelsäule. Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht – sie ergibt sich erst in der Untersuchung.
Als Experten für Bandscheibenvorfall und Ischias behandeln wir auch Menschen, denen bereits eine Operation empfohlen wurde. Ob operiert werden muss, entscheidest du mit deinem Arzt – vorher lohnt sich der Blick darauf, wie viel Spannung im Spiel ist.
Dann sofort in die Notaufnahme. Akute Warnzeichen gehören in ärztliche Hand – mit allem anderen bist du bei uns richtig.
Rocco Zühlke ist staatlich geprüfter Heilpraktiker und erfahrener Schmerztherapeut. 2019 hat er das Zentrum für alternative Schmerztherapie in der Christinenstraße gegründet und seitdem über 3.000 Patientinnen und Patienten behandelt. Rückenschmerzen gehören zu den Beschwerden, die er am häufigsten sieht – vom akuten Hexenschuss bis zum Bandscheibenvorfall.
Mit ihm arbeiten Gustav Schlothauer, Heilpraktiker und Schmerztherapeut, und der Diplom-Osteopath Titou Bastide. Drei Spezialisten unter einem Dach: Braucht dein Rücken mehr als ein Verfahren, wechselt die Methode, nicht die Praxis.
„Rocco ist ein professioneller und empathischer Heilpraktiker. Ich bin überrascht, wie gut seine Übungen nach nur einer Sitzung schon bei mir sitzen. Er weiß einfach, was er tut. Hast du Rücken, geh zu Rocco.“
Jens Wohlgemuth · 5 von 5 Sternen · Google-Bewertung, 25.06.2021
„Mit zwei Bandscheibenvorfällen sowie zwei Engstellen im oberen Bereich der Wirbelsäule und einem eingeklemmten Nerv kam ich mit 85 Jahren in das Therapiezentrum. Nach zwei Behandlungen war ich nahezu schmerzfrei. Die angebotenen Übungen sind sehr hilfreich und steigern außerdem die Beweglichkeit.“
Rita Wildgrube · 5 von 5 Sternen · Patienten-Bewertung, 05.09.2025★★★★★4,9 von 5·126 Bewertungen
75 Minuten, mit dem Ankommen rund 90. Danach weißt du, woher dein Rückenschmerz kommt, was wir dagegen tun und was du selbst tun kannst.
Den Fragebogen füllst du vorab am Smartphone aus. Im Termin sprechen wir in Ruhe über deine Vorgeschichte.
Du zeigst, wo und wobei es wehtut. Bewegungstests und Tastbefund zeigen, woher der Schmerz kommt.
Je nach Befund mit Liebscher & Bracht, Osteopathie oder Faszienrelease. Die Intensität stimmen wir laufend mit dir ab – Wohlfühlschmerz: gut spürbar, aber nicht unangenehm.
Übungen für zuhause, auf deinen Rücken zugeschnitten – damit das Ergebnis hält.
Christinenstraße 5, 10119 Berlin-Mitte. Drei Gehminuten von der U2 Rosa-Luxemburg-Platz, nah an der U8 Rosenthaler Platz.
Dann fällt das in der Untersuchung auf. Zeigen sich Hinweise auf die Nieren, sagen wir dir das klar und schicken dich zur ärztlichen Abklärung, bevor wir behandeln.
Nein, du kannst direkt buchen. Eine Verordnung deines Hausarztes brauchst du nur, wenn du als gesetzlich Versicherter einen Kassenzuschuss für die Osteopathie nutzen möchtest.
Wir arbeiten mit dem sogenannten Wohlfühlschmerz – gut spürbar, aber eben noch nicht unangenehm. Die Intensität stimmen wir laufend mit dir ab.
Meist kurzfristig. Die nächsten freien Zeiten siehst du direkt hier unten, die Bestätigung kommt sofort per E-Mail.
75 Minuten für Gespräch, Untersuchung, Behandlung und deine ersten Übungen für zuhause. Wähle eine Zeit – die Bestätigung bekommst du direkt per E-Mail.
Liebscher & Bracht, Osteopathie oder Faszienrelease: Im Befund entscheiden wir gemeinsam, was dein Rücken braucht – und starten direkt damit.
Keine passende Zeit dabei? Ruf an: 030 2084 7547, Montag bis Freitag 08:00–19:00 Uhr. Die Praxis findest du in der Christinenstr. 5, 10119 Berlin-Mitte – U2 Rosa-Luxemburg-Platz, U8 Rosenthaler Platz.