Häufig, unangenehm – und kein Grund, sie als selbstverständlich hinzunehmen. Meist lassen sie sich mit sanften Mitteln deutlich lindern.
Lesezeit 7 Minuten·zuletzt aktualisiert im August 2026
Manuelle Methoden lassen sich auf die Schwangerschaft abstimmen. Sprich uns an, wir klären vorher, was passt.
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Montag bis Freitag, 08:00–19:00 Uhr
Der Körper produziert das Hormon Relaxin, das Bänder und Gelenke im Becken lockert, um die Geburt vorzubereiten. Dieselbe Lockerung macht das Becken aber auch instabiler – und Instabilität beantwortet der Körper mit Muskelspannung.
Zunehmendes Gewicht trifft auf gelockerte Bänder. Das macht sich als stechender Schmerz an der Schambeinfuge und seitlich an der Hüfte bemerkbar – besonders beim Gehen und beim Umdrehen im Bett.
Mit wachsendem Bauch verlagert sich der Körperschwerpunkt nach vorn. Viele gleichen das mit einem Hohlkreuz aus – und überlasten damit Hüft- und Rückenmuskulatur dauerhaft.
Bei diesen Zeichen bitte nicht abwarten:
Alles langsam, alles ohne Endposition. Was zieht, ist zu viel.
Lockert die Hüfte, mobilisiert die Lendenwirbelsäule und fördert die Durchblutung.
Bei einer Beckenringlockerung ist das oft wirksamer als Dehnen.
Ab dem zweiten Drittel nicht mehr lange flach auf dem Rücken liegen – lieber leicht erhöht.
Nachts trifft es die meisten am stärksten – wenn das Gewicht in der Seitenlage auf einer Hüfte liegt.
Ein Stillkissen oder ein normales Kissen zwischen Knien und Knöcheln hält das Becken gerade und entlastet die obenliegende Hüfte. Die linke Seitenlage ist günstig für die Durchblutung.
Eine mittelharte Matratze stützt, ohne dass die Hüfte durchhängt. Ein kleines Keilkissen unter dem Bauch entlastet spät in der Schwangerschaft zusätzlich.
Ein warmes – nicht heißes – Bad oder ein Kirschkernkissen im unteren Rücken lockert. Sanfte Massage mit Schwangerschaftsöl fördert die Durchblutung.
Wenn Kissen und sanfte Dehnungen nicht mehr reichen, ist das kein Versagen – dann ist die Spannung schlicht größer, als Lagerung ausgleichen kann. Du musst diese Schmerzen nicht als normalen Teil der Schwangerschaft hinnehmen. Sanfte manuelle Methoden lassen sich auf die Schwangerschaft abstimmen; sprich uns vorher darauf an, dann klären wir, was in deiner Situation passt.
Relaxin baut sich nicht mit der Geburt ab, sondern über Wochen bis Monate – beim Stillen oft länger. Das Becken bleibt in dieser Zeit nachgiebiger als sonst, während die Belastung eine andere wird: Tragen auf einer Hüfte, Beugen über die Wickelkommode, Sitzen in schiefer Haltung.
Halte deshalb die Dehnungen bei, wechsle bewusst die Trageseite, und gib dem Beckenboden Zeit, bevor du wieder läufst oder springst. Bleiben Schmerzen im Schambein- oder Kreuzbeinbereich länger als sechs Wochen nach der Geburt, sprich es bei der Nachsorge an.
„Herr Zühlke war sehr engagiert und hat die Übungen sehr genau erklärt. Die Atmosphäre war sehr professionell und zugewandt. Auch die Nachtbetreuung per Email war sehr hilfreich. Herzlichen Dank dafür.“
Bettine Bier · 5 von 5 Sternen · Google-Bewertung, 22.02.2026★★★★★4,9 von 5·124 Bewertungen
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Wir stimmen die Behandlung auf die Schwangerschaft ab und arbeiten ausschließlich mit sanften Techniken. Ruf an, dann besprechen wir vorher, was sinnvoll ist.
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